8.Mai – Wer nicht feiert, hat verloren

Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg in Europa, Österreich wurde vom Nationalsozialismus befreit. Manche Österrreicher_innen betrauern den Untergang „ihres“ Reichs bis heute. So gibt es in Kärnten/Koroška jedes Jahr das Ulrichsbergtreffen, bei dem sich SS-Veteranen aus ganz Europa treffen und den Krieg für ihr „Vaterland“ feiern. Im Zentrum von Klagenfurt/Celovec, einer ehemaligen SS-Garnisionsstadt, gibt es bis heute kein Denkmal für die bis zu 5000 Opfer des NS aus Kärnten/Koroška, sehr wohl aber ein Denkmal für rund 100 großteils NSDAP Mitglieder welche 1945 von Jugoslawischen Partisanen verschleppt wurden und zum Teil nicht mehr zurück kehrten. Der bewaffnete Widerstand der Kärntner Slowenen gegen den NS wird von höchster politischer Ebene marginalisiert und als Kampf für ein „Großslowenien“ dargestellt. Die Geringschätzung für die Opfer des NS zeigte sich zuletzt im Dezember 2011, als das Land Kärnten das symbolische Weihnachtsgeld für NS-Opfer einstellen wollte, während die Ulrichsberggemeinschaft jedes Jahr Zehntausende an Euro Unterstützung bekommt. Deshalb:

Gegen den Österreichischen Opfermythos, gegen den Kärntner Geschichtsrevisionismus, den 8. Mai zum Feiertag machen, das „Partisanenterror“-Denkmal schleifen!
Demo: 8. Mai 2012, 16h Alter Platz Klagenfurt/Celovec