Archiv für März 2014

Scheiß Drecksnest

drecksnest

„Projekt C14“ ist der Name für das neue Hilfsprojekt der Caritas Kärnten. „C14″ soll eine „Anlauf- und Notschlafstelle für anreisende Bettler_innen“ werden.

Die Caritas bemängelt, dass „Bettler_innen“ gesellschaftlich diskriminiert, verachtet und ausgegrenzt werden. „Wir sehen als Caritas Handlungsbedarf und haben für diese Menschen eine Anlaufstelle geschaffen, denn solange es Elend und Not in Osteuropa gibt, werden Menschen alles versuchen, um ihre Situation zu verbessern“, stand in einer Aussendung.

Bürgermeister Christian Scheider (FPÖ) ist gegen das neue Projekt und sieht es als „Einladung an alle internationalen Organisationen, sich in Klagenfurt anzusiedeln.“ Und auch die Polizei ist von dem Caritas-Projekt nicht begeistert. Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga: „Wir sehen das gleich wie der Bürgermeister. Wir wollen nicht einen Magneten darstellen, wo jeder weiß, da gehen wir hin, da geht’s uns gut, da werden wir versorgt. Wenn nur die paar, die jetzt bei uns sind, zur Caritas gehen würden, dann wären wir hoch weiß und hätten eine Freude. Aber das spielt es nicht. Die sind besser vernetzt, als wir glauben. Die haben jeder fünf bis sechs Handys eingesteckt und telefonieren bis nach Rumänien oder sonst wo hin. Und unsere Befürchtung ist, dass wir dann hundert Bettler da haben.“

Rund 25 Anrainer verwandelten am Donnerstag die Eröffnung der „Bettlerherberge“ an der Klagenfurter Völkermarkter Straße in eine Protestversammlung. Fast jeder Satz von Caritas-Präsident Viktor Omelko wurde von Zwischenrufen oder bitterem Gelächter begleitet.

Dem rassistischen Volksmob entgegentreten!!!
Klagenfurt/Celovec ist und bleibt ein scheiß Drecksnest!!!